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Das Projekt
Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes installiert
die Gruppe180 auf dem Pariser Platz ein 180°-Panorama.
Es zeigt vom 2.
Mai bis zum 26. Juni 2005 den Platz zum
Zeitpunkt des Kriegsendes 1945. Dem Betrachter
erschließt sich in einer 1:1 Simulation
dieser gegenwärtige Ort zum damaligen Zustand.

„Best Point of View“
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Dabei entsteht durch den 180°-Winkel
der Panorama-Installation ein räumliches
Gefühl. Diese Simulation von Raum hält den
Blick jedoch nicht in der Vergangenheit
fest, sondern stellt unmittelbar den Kontrast
zur Gegenwart her. Beim Betrachten des Panoramas
vom „Best Point of View“ entsteht so ein
Anschluss des Bildes zur realen Umgebung.
Das bedeutet, dass die Geraden und Fluchten
der abgebildeten Gebäude und Straßen in
die heutige Stadtarchitektur übergehen – immer
in dem Maße, wie die Gebäude noch existieren.
So erschließt sich der Platz dem Betrachter
aus einer völlig neuen Perspektive. Die
Gegenüberstellung des Stadtraums von 1945
und 2005 verdeutlicht zum einen die gesellschaftliche
Entwicklung der letzten 60 Jahre - der längsten
Periode des Friedens in Europa und thematisiert
zum anderen durch den Blick in die Vergangenheit
auch die Zukunft der Stadt.
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Die 180
Grad der Panoramastellwand spiegeln so den
inhaltlichen Kontext der Ausstellung wieder
und verbinden zwei gegensätzliche Momente
- Vergangenheit und Gegenwart, Zerstörung
und Aufbau, Krieg und Frieden.
Das Besondere des Panoramas ist die Einbindung
in den Raum, die den direkten Vergleich
zwischen Realität und Bild zulässt. Das
Bild erzielt seine Wirkung nur an dem einen
spezifischen Ort und ergibt nur dort einen
Sinn. Die Gruppe 180 verwirklicht damit
eine neue Ausstellungsidee, die durch ihre
offene Form, Jedem zu jeder Zeit zugänglich
ist.
Durch die Dimension und Präsenz des Projektes
im Stadtbild wird auch das Themenjahr 2005
„Zwischen Krieg und Frieden“ in die Öffentlichkeit
getragen. Es ist möglich, die Installation
als Hintergrund und Kulisse für einzelne
Veranstaltungen des Themenjahres zu nutzen.
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